Na hoffentlich geht das in Serie …

Forschung für die Tierschützer. Die TU Dresden, genau genommen Gerald Steiner, hat eine Spektroskopie-Methode entwickelt, mit der man in der Legehennenindustrie die frisch geschlüpften aber ungewollten männlichen Küken vorm Tod durch Ersticken, Vergasen oder Schreddern bewahren kann. Denn mittels der neuen Technik können nach Angaben des Forschers 1000 Eier in wenigen Sekunden per Infrarot gescannt werden. Anhand bestimmter nachgewiesener Keimzellen sollen dann die “falschen” Eierinhalte identifiziert werden. Stellt sich das zukünftige Küken als Männlein heraus, sollen die Eier dann nicht ausgebrütet, sondern direkt als Industrieeiern weiter verwendet werden.
Bisherige Test wurden zwar nur an bereits geschlüpften Federknäulen durchgeführt, doch soll es ebenfalls bei den Eiern funktionieren. Ob und wann das Gerät gebaut werden kann hängt von weiteren Untersuchungen und vor allem dem Interesse der Hühnerfarmen ab.

Posted: Dezember 3rd, 2009 under Alltagsstorys.

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