Na hoffentlich geht das in Serie …

Forschung für die Tierschützer. Die TU Dresden, genau genommen Gerald Steiner, hat eine Spektroskopie-Methode entwickelt, mit der man in der Legehennenindustrie die frisch geschlüpften aber ungewollten männlichen Küken vorm Tod durch Ersticken, Vergasen oder Schreddern bewahren kann. Denn mittels der neuen Technik können nach Angaben des Forschers 1000 Eier in wenigen Sekunden per Infrarot gescannt werden. Anhand bestimmter nachgewiesener Keimzellen sollen dann die “falschen” Eierinhalte identifiziert werden. Stellt sich das zukünftige Küken als Männlein heraus, sollen die Eier dann nicht ausgebrütet, sondern direkt als Industrieeiern weiter verwendet werden.
Bisherige Test wurden zwar nur an bereits geschlüpften Federknäulen durchgeführt, doch soll es ebenfalls bei den Eiern funktionieren. Ob und wann das Gerät gebaut werden kann hängt von weiteren Untersuchungen und vor allem dem Interesse der Hühnerfarmen ab.

Edited: Dezember 3rd, 2009

Na wer bist Du denn …

Süßer Besuch am Wochenende in meinem Zimmer.

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Dem kleinen Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter war es wohl draußen zu kalt geworden, so dass er sich nach einem neuen Platz umgesehen hat. Ich hab ihn dann auch als neuen Mitbewohner akzeptiert, zumal er laut meiner Recherchen Schmetterling des Jahres 2009 geworden ist. Da die Muschel der Blognixe direkt am Weinberg steht, ist  für die Unterhaltung durch andere Insekten, wie Spinnen (mindestens handtellergroß) oder anderes Fliegzeug gesorgt. Und ernähren kann der Schmetterling sich von meinen Zimmerpflanzen. Mal sehen, wie lange unsere gemeinsame Zeit dauert. Vielleicht auch nur bis das nächste Mal die Balkontür offen steht …

Edited: Oktober 28th, 2009

Ja, auch ich hab sie geliebt…

… und mehr als eine besessen. Dazu noch diverse Kens, Haustieren, Häuser, Schokobars und Autos. Ja ich war ein kleiner Fan der “großen” Barbie. So wie weltweit 90% der Mädchen zwischen 3 und 10 Jahren. Egal wie unnatürlich vielleicht ihr Körperbau, wie eindimensional rosa ihre Welt und wie unrealistisch ihr dargestelltes Frauenbild ist, ich habe gern mit Barbies gespielt, sie immer wieder neu eingekleidet und umfrisiert und trotzdem bin ich eine selbstständige, studierte junge Dame mit vernünftigen Vorstellungen zum Weltgeschehen geworden.

Daher gratuliere ich ganz herzlich zum 50. Geburtstag, wünsche alles Gute und werde sicherlich auch meinen Kindern die ein oder andere Puppe zum spielen schenken.

Hier noch einige weitere interessante Fakten:

  • Barbies vollständiger Name lautet Barbie Millicent Roberts™.
  • Barbie stammt aus Willows, Wisconsin und hat die Willows High School besucht.
  • Barbie hat vier Schwestern: Skipper (1964), Stacie (1992), Kelly (1995) und Krissy (1995).
  • Barbies erster Freund, Ken, erschien 1961, zwei Jahre nach Barbies Einführung.
  • Nach über 43 Jahren trennten sich Ken und Barbie am Valentinstag 2004.
  • Das erste Haustier von Barbie war ein Pferd namens Dancer.
  • Die meistverkaufte Barbie-Puppe aller Zeiten war die im Jahr 1992 erschienene Totally Hair™ Barbie, deren Haare ihr vom Kopf bis zu den Füßen reichten.
  • Barbie besitzt Outfits für mehr als 108 Berufe.
  • 12 Barbie Puppen besitzt im Durchschnitt ein Mädchen zwischen drei und zehn Jahren.
  • 27.450 Dollar kostet eine sich in neuwertigem Zustand befindliche original Barbie Puppe aus dem Jahr 1959.
  • 3 Dollar kostete die erste in 1959 verkaufte Barbie.
  • 29,2 Zentimeter ist die Größe einer Barbie Puppe.
  • 206 Gramm wiegt eine Barbie.
  • 100 Leute (Designer, Schneider, Modellbauer und Stylisten) sind an der Erarbeitung von Outfit und Look einer einzigen Barbie beteiligt.
  • 74,5 Millionen Einträge erhält man unter Google zum Stichwort Barbie.
  • 18 Millionen Benutzer sind weltweit auf Barbiegirls.com registriert.
  • 300 Facebook-Seiten wurden nach ihrem Ebenbild erstellt.
  • 50 Haustiere, inklusive Hunde, Pferde, Ponys, Katzen, einem Papagei, Schimpansen, Panda, jungen Löwen, einer Giraffe und einem Zebra besaß Barbie.
  • 50 verschiedene Nationalitäten verkörperte Barbie.
  • 43 Jahre waren Barbie und Ken ein Paar.
  • Barbie kreativ:
  • „Barbie” von Andy Warhol, Synthetische Polymer-Farbe und Siebdruck, Tinte auf Leinwand (1985).
  • „Futuristic Barbie” von Peter Max, Öl auf Leinwand (1994).
  • „Barbluella” von Kenny Scharf, Acrylfarbe auf Leinwand (1994).
  • „Beauty and the Beast” von Peter Engelhardt, Pappmaché-Figur und Puppe.
  • „Little Black Dress” von Karl Lagerfeld, Pastellfarben.
  • „Icon” von Carol Peligan, verschiedene Materialien.
  • „Barbie Paints a Picture” von Jennifer Bartlett, Öl auf Leinwand.
  • Unbenannt, David Salle, Öl und Acrylfarbe auf Leinwand.
  • „Colossus of Barbie” von Robert Stern, Gips, Sand, Holz und Puppen.
  • „Barbie” von Jim Dine, Öl auf Leinwand.
  • „Ice Cream” von Donald Baechlor, verschiedene Materialien auf Leinwand. (Quelle)

Rege Geburtstags-Anteilnahme quer durch alle Presseerzeugnisse, wie hier, hier und hier. Aber auch einige ausgefallene Ideen präsentieren sich rund um die Blondine, so ein Angela Merkel-Barbie oder der erste offizielle Barbie-Shop, in dem alles in rosa und komplett aus Barbies Welt adaptiert ist.

Edited: März 9th, 2009